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Und wieder mal den Bestellknopf gedrückt! Diesmal sollte ein Schlepper her. Besonders geeignet für den Abwurf von unseren Fallschirmspringern und das Schleppen von Seglern. Bisher haben wir den Springer mit der Gemini von Multiplex auf Höhe geschleppt. Das geht gut, ist aber von der Belastung für das Modell grenzwertig. Also war die Überlegung: Hochdecker mit einfachen Handling, so um 140 cm Spannweite. Die erste Wahl war ein Eigenbau auf der Grundlage des XP oder Gecko von Jonas Kessler. Baupläne waren genug vorhanden. Wenn man das aber durchrechnet, ist ein Schaummodell einfach günstiger und man hängt auch nicht permanent im Keller ab ;-)

Die Fun Cub von Multiplex, mit diesen riesigen Rädern hatte es mir angetan. Wenn man dann noch einwenig im Internet sucht und auf diese irren Videos stösst, bei denen die Cub Flugzeuge mit ein paar Meter Start- oder Landebahn auskommen, ist Knopf für die Bestellung schon fast gedrückt. Einfach mal “stol landing contest” als Suchbegriff eingeben, ich garantiere Ihr bekommt den Mund kaum wieder zu!

Und hier das Ergebnis:

Zum eigentlichen Bau des Modells kann man nicht sagen, ausser eben typisch Multiplex = alles drin, sehr gute Bauanleitung, alles Teile passen perfekt ( Bis auf den Bautenzug für die Höhe, der war 3 mm zu kurz) Bauzeit 4-5 Stunden. Was mir bei Multiplex nicht gefällt, ist dieses alte Roy Black Motto “ Ganz in Weiß”, aber da hilft der Baumarkt! Dort gibt es günstig Styropor Lack auf Wasserbasis, der hält ganz akzeptabel und sitzt auch schon auf meinen anderen Multiplex Modellen ( Funjet, Gemini, Xenon ( so jetzt habe ich mich als Elapor Fan geoutet)) 

Es gib also nichts zu berichten? Doch! Die eine oder andere kleine Modifikation muss ich immer einbauen. Das Modell hat eine Einfache Beleuchtung: Ein blickende LED ( für 60 Cent aus dem Elektronik Laden) ist der Kollisionswarner oben auf dem Seitenruder. An den Flächenunterseiten sind je 3 grün und rote superhelle LED ( Dank noch mal, an Andreas) Diese Beleuchtung brauch kaum Strom und ist mit am Flugakku gehängt.

Des weiteren wurde eine Abwurfvorrichtung für den Fallschirmspringer eingebaut. Dazu wurden an den Seiten kleine Brettchen ( 4,5 x 4,5 cm) in dem Rumpf versenkt. Auf einem Brettchen sitz ein Servo der einen Stift nach innen zieht. Dieser Stift gibt das Gummi frei, das den Springer unter dem Rumpf hält. Auf der anderen Seite ist ein Harken der das Gummi hält. Damit das Gummi nicht in den weichen Rumpf gezogen wird, habe ich ein Stück Alu darunter gesetzt. Einfach, aber es hat auch schon in einem anderen Modell funktioniert. Kompliziert kann ja jeder ;-)

Die Bilder erläutern wie es geht:    

Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen, alles was noch fehlt ist gutes Wetter:

So und nun hatten wir auch gutes Wetter! Bei jedem Einfliegen hat man weiche Knie und zitternde Hände. Bei der Cub ist das aber nach 30 Sec. erledigt. Gas rein, nach 2 Metern in der Luft und fliegt sich völlig Problemlos. Einzig, wenn die riesigen Klappen gesetzt werden muss ein wenig Tiefe gedrückt werden, das lässt sich aber gut über den Sender dazu mischen. Das Ding ist einfach Spass pur. Aus dem Grund heisst sie auch : FUN CUB

Das Ding macht wirklich Laune, Vatertag 2011 hatte die Cub ihre Feuerprobe. Fallschirmspringer nach oben schleppen, bis alle Akkus leer waren. Sie hat jedesmal einwandfrei ausgelöst. Selbst 2 Springer zieht sie fast mühelos auf über 250 Meter. Man muss dann halt nur öfter mal den Akku wechseln.