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Wenn mal ein Modell zum 3. mal baut, ist man entweder nicht nicht ganz dicht oder es macht einfach soviel Spass das man nicht anders kann ;-) So ungefähr ist die Geschichte von meinem 3. Fun Jet.

Der erste war noch so, wie Multiplex ihn vorschlägt. Weiss mit vielen bunten Aufklebern. Eigentlich ganz nett, aber das hat einen grossen Nachteil. Die Erkennung der Fluglage ist nicht so gut. Ich also voller Übermut im Rückenflug 10 m über dem Platz. Als ich dann volle Höhe zog, war es schon zu spät. Dumm gelaufen. Aber das Modell flog sooo gut. Also musste ein neuer her. Der wurde oben grün und unten gelb gestrichen. Aber streichen mit Acryl Lack ist auch nicht so toll. Na egal. Er flog einige Jahre ganz hervorragend. Bis ich dann meinte er könne ein wenig schneller werden und einen grösseren Propeller angebaut habe. Damit dieser beim Landen nicht zerbricht, habe ich hinten einen kleinen Klotz untergesetzt. Der hat allerdings dazu geführt, dass sich bei seinem letzten Flug, der der Rumpf aufgelöst hat und samt Motor abgebrochen ist. Nun lagen 2 arbeitslose Servos und ein Motor mit Stellern im Bastelkeller. Mein Plan war ein Eigenbau Brettflügler. Aber aus dem Bau wurde nichts. Am einem Samstag in Berlin, war ich mit Dirk bei Staufenbiel. Und die waren so nett mir das Ding nach Hauses zu schicken, damit ich es nicht durch die ganze Stadt tragen musste. Am Mittwoch kam er an, am Freitag war er fertig incl. Lackierung. Inzwischen Lackiere ich mit Deko Spray für Styropor, aus dem Baumarkt. Stinkt schrecklich, hält aber halbwegs auf EPP. Damit mir das Erkennen der Fluglage leichter fällt, hat er eine sehr auffällige Unterseite bekommen.

Und nun zum Einfliegen:

Normalerweise geht man bei Windstärken von 4bft, in Böen 5-6 bft nicht zum Einfliegen. Es sei den man ist nicht ganz dicht. (Vielleicht stimmt das ja oben doch !) Ich war jedenfalls am Sonntag dann gleich zum Einfliegen und die Verhältnisse waren denkbar ungünstig. Aber was soll es denn. Ich hatte meinen Sohn, als Fotografen dabei, das Flugzeug sieht toll aus, der Motor macht ca. 20 000 rpm, ausgewogen ist er auch, der Akku voll. Also einfach los damit. Er steigt super gegen den Wind an, aber nach der ersten Kurve, mit voll laufendem Motor, kommt das Teil mit gefühlten 200 km/h auf mich zugeschossen. Ergo Gas raus. 2. grosse Kurve, andrücken, Klappen 2 mm hoch, Landeanflug! So Materialschonend kam der FunJet noch nie wieder auf den Boden zurück. Auch dieser FunJet fliegt einfach nur gut. Die 62,-€ + Farbe haben sich wirklich gelohnt !!!!!!!!!  Im Landeanflug wurden noch schnell diese beiden Bilder geschossen:

Konzentration !!!!!!

..... und ab die Post !!!