HE 162

 Sprungbuch von Harry:

https://www.rob.uni-luebeck.de/~paysen/Sprungbuch/

Das ist Harry:

Harry 021016

mfv BS

 

Wie alles begann: Man sitzt im Keller und überlegt was man mal wieder schönes bauen könnte. Beim Blick in die Schublade mit den Antrieben, fiel der Blick auf einen alten Impeller. Jupp das ist es! Einen Jet oder ein Jetbrett oder ....Dann fiel mir eine Heinkel Salamander ein. Für viele anderen hätte ich einen Plan für die HE 162 leider nicht, aber warum nicht planlos bauen. Also ab ins Netz und nach Ansichten schauen. Es gab sogar Zeichnungen bei denen die Rumpfquerschnitteigezeichnet waren. Perfekt! Im Kopf war schon alles Fertig ;-)

Impeller
Spantenleisten
Spanten1

Ok, der Antrieb war also da. Bei der HE 162 sitzt der Impeller oben auf dem Rumpf. Aber wie den Anschluß zum Impeller gestalten? Ergo ab in den Supermarkt mit Messschieber im Gepäck. War bestimmt ein komisches Bild: Ein Mann mit Messschieber der erstmal alle Dosen ausmisst :-)War mir aber egal, schließlich wurde ich bei Krombacher fündig. Das beste ist Krombacher Radler schmeckt auch noch. Die Dose nach dem Genuß so bearbeitet, dass der Deckel eine Düse bildet. Stumpf auf den Impeller mit Sekundenkleber geklebt und von außen mit Balsa verkleidet. Da der Impeller auf den Rumpf sitzt kann man mit der hinteren Schraube prima den Schubwinkel verändern.

Krombacher
Beblankung
Beblankung vorn

internetanbieter-experte.de 

Die Spanten wurden aus der Zeichnung aus den Netz Ausgedruckt. Ich hatte mich für einen 1:10 Maßstab entschieden. Wie bei den Aircombat Modellen,Die können auch zusammengebaut gut transportiert werden. Eine dicker 4 mm Balsastreifen dient zur Stabilisierung Die Beblankung hat 2mm und stößt an die zentrale Leiste an, so kann das ganze später schön rund geschliffen werden. OK - Leiste für Leiste ist schon eine Sisyphusarbeit , aber das Ergebnis zählt. Das ganze kann man dann schön rund schleifen. Die Spannten sind aus Sperrholz und haben einen großen Zugang, da noch nicht klar war, wo der Akku hin muss um den Schwerpunkt ohne Blei zu erreichen.

Das Cockpit vorn soll der Zugang für den 2200er Akku werden. Vorne ein Dorn und hinten mit Magneten gehalten. .Für die Kanzel wurde ein Rohling geschliffen und mit der selbstgebauten Tiefziehkiste geformt. Das besten Matterial dafür ist Vivak (Gibt es auch bei Höllein)Und ich finde die Haube kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn ich nicht ganz die Originalform getroffen habe.  DasLeiterk war schnell gebaut, aber da habe ich nicht gut aufgepasst denn der Winkel ist deutlich steiler. Das das Leitwerk bei jeder zweiten Landung einen Knacks bekam, habe ich erst hinten einen “Landeklotz”angebaut und später dann mit dem richtigen Winkel neu gebaut. Jetzt ist das kein Thema mehr :-)

Web Design
Haube1 Haube Tiefziehen
Rumpf Rohbau

Und dann geht es an die Fläche - Clark Y geht immer - Ergo mal ein paar Striche auf die Bauplatte, die legen die Größe und die Lage der Rippen fest. So ergeben sich die Längen der Rippen, die können nun einfach am Rechner skaliert werden. Bei dem letzten Bau einer Jak 9 habe ich gute Erfahrung mit der geschränkten Fläche gemacht. Einen Keil zu schneiden und unter die Beplankung zu legen ist ja auch kein Hexenwerk. Bei derurzen Tragfläche ist kein aufwendiger Holm nötig. Nur in der Mitte sollte es so stabil sein, dass die Fläche nicht die Klappstulle macht :-)Alles ist geleimt und hatte Zeit zum trocknen, dadurch ist alles in der richtigen Form und stabil genug. Bisher gab es trotz etlicher Flüge noch keine Probleme.

Planung Größe
Beplankung1
Rippen Mitte
Rippen Planung
Rippen Schränkung
Rohbau fertig
Rohbau1

420 Gramm als Rohrbaugewicht ohne Akku ist OK - Aber das wird mit Folie und Lack und Akku noch auf über 700 Gramm steigern. Zum Bespannen wurde Oratex Antik verwendet. Die läßt sich super Verarbeiten und kann gut lackiert werden. Hat aber auch Gewicht. Die Oberfläche ist rauh, was sicherlich auch zu guten Flugeigenschaften führt.

Cockpitt
Gewicht
Lackiert

Als alles fertig war fand ich die Heinkel Salamander schon echt schick - OK nicht alles ist perfekt und auch nicht 100% Skale. Aber für einen planlosen Eigenbau war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Und das Besten kam ja dann erst: Das Ding fliegt von Anfang an echt gut. Ach ja noch ein Wort zur EWD. Die Unterseite der Fläche und das Höhenleitwerk liegen auf einer Linie, dadurch ergibt sich eine EWD von ca. 1,5° 

Flug unten
Flug Seite
Änderung V Leitwerk

Fazit der Geschichte:

Hast Du eine blöde Idee, zieh sie einfach durch. Wenn es am Ende dann so gut funktioniert, kann man auf die Leistung auch richtig stolz sein.

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